Ansegeln
25. April 2026
Nach den Regatten der 420er und der Aeros stand nun das Ansegeln – zugleich der erste Lauf zur Vereinsmeisterschaft – auf dem Programm. Der Vorstand hatte im Vorfeld per Rundmail kräftig die Werbetrommel gerührt und dabei auch auf das kulinarische Rahmenprogramm mit Steaks und Würstchen vom Grill hingewiesen. Die Bitte um Anmeldung über Manage2Sail zeigte Wirkung: Sage und schreibe 20 Boote meldeten sich an.
Meine morgendliche Konsultation diverser Wetter-Apps ließ allerdings wenig Gutes erwarten. Wie schon an den Tagen zuvor sah es nach sehr wenig Wind aus. Bei meiner Ankunft am See gegen 12 Uhr bestätigte sich dieser Eindruck: spiegelglattes Wasser auf beiden Seen. Marco Columbo, für den es bereits der dritte Regattaeinsatz in diesem Jahr war, hatte mit den Regattahelfern dennoch alles vorbereitet, sodass einem Start um 13 Uhr eigentlich nichts im Wege gestanden hätte.
Bei der Steuermannsbesprechung – Begrüßung, Kurs, Rundenanzahl, das Übliche – wurde jedoch zunächst mangels Wind eine Startverschiebung verkündet. Für mich die perfekte Gelegenheit, noch ein paar Kleinigkeiten am Boot zu richten und das eine oder andere „Fach“-gespräch zu führen. Andere nutzten die Pause, um überfällige „Gartenarbeiten“ an ihren Liegeplätzen zu erledigen und dabei die „unüberwindliche“ Distanz zwischen der nächstgelegenen Steckdose und elektrischem Rasenmäher kreativ zu überbrücken.
Dann die Überraschung: Der Wind setzte ein – schwach, aber segelbar. Das Startschiff verlegte auf den Westsee, der Kurs wurde ausgelegt. Also schnell in die Segelklamotten, Boot ins Wasser und ab zur Startlinie.
Die Wettfahrten
Bei sehr leichtem, aber segelbarem Wind startete Marco den ersten Lauf. Kurs, Windrichtung und Startlinienlage führten zu einem dichten Gedränge am Startschiff – der Start war bereits die erste Herausforderung. Das blieb auch in den folgenden Läufen so.
Auf der Bahn setzten sich die Finns (Stefan Schuler, Bernd Blaß, Georg Feurer, Frank Knoch und ich) in allen Läufen rasch vom Feld ab und lieferten sich ein internes Duell. Stefan war an diesem Samstag schlicht nicht zu schlagen und überquerte in jedem Lauf als erste Jolle die Ziellinie.
Bernd nutzte seinen Zieleinlauf im ersten Lauf für ein unfreiwilliges persönliches „Anbaden“: Ein plötzlicher Winddreher erwischte ihn kalt, und er musste sein Boot kurzzeitig verlassen. In den weiteren Läufen blieb er dann – zur allgemeinen Erleichterung – an Bord.
Die Rennen waren geprägt von engen Positionskämpfen, Winddrehern und der Frage, ob die rechte Seite der Bahn nun wirklich den erwarteten Vorteil bringen würde. Ab dem dritten Lauf frischte der Wind etwas auf und wurde konstanter, was die Wettfahrten noch attraktiver machte.
Der gemütliche Teil
Nach vier Läufen hatte Marco ein Einsehen und entließ uns in den zweiten, nicht minder wichtigen Teil der Veranstaltung. Dank vieler helfender Hände warteten pünktlich zum Ende der Wettfahrten Leckereien vom Grill und ein reichhaltiges Salatbuffet auf uns.
Während wir uns stärkten, rang Marco dem Manage2Sail-System die Ergebnisse des Tages ab, die ihr online einsehen könnt. Tagessieger wurde – wenig überraschend – der „unschlagbare“ Stefan Schuler im Finn, gefolgt von Julius Karst im Optimist und mir auf Platz drei.
Bei bestem Wetter ließen wir den Tag auf der Terrasse ausklingen – auf der neuen, wirklich sehr schönen Bestuhlung – mit guten Gesprächen und dem einen oder anderen (non-)alkoholischen Getränk. (@Frits: gezellig, hoor ?)
Ein besonders erfreulicher Aspekt
Sehr positiv fiel mir die starke Beteiligung der Jugend auf: Sechs Boote aus der Opti- und 420er-Gruppe waren am Start. Julius Karst machte mir mit seinem Optimisten sogar den zweiten Platz in der Gesamtwertung streitig – und so darf ich gemäß alter Finn-Segler-Tradition diesen Bericht schreiben.
Dank
Im Namen aller Teilnehmer ein herzliches Dankeschön an:
• alle Helfer auf dem Wasser und an Land, besonders jene, die spontan eingesprungen sind
• alle Mitglieder, die Kuchen- und Salatspenden beigesteuert haben
• den Vorstand für die Organisation des Rahmenprogramms an Land
• alle Mitsegler für ihre rege Teilnahme
Alles in allem eine rundum gelungene Veranstaltung, bei der nicht nur der sportliche Wettkampf, sondern vor allem das Vereinsleben im Mittelpunkt stand.
Gruß Stephan Bauer
Meine morgendliche Konsultation diverser Wetter-Apps ließ allerdings wenig Gutes erwarten. Wie schon an den Tagen zuvor sah es nach sehr wenig Wind aus. Bei meiner Ankunft am See gegen 12 Uhr bestätigte sich dieser Eindruck: spiegelglattes Wasser auf beiden Seen. Marco Columbo, für den es bereits der dritte Regattaeinsatz in diesem Jahr war, hatte mit den Regattahelfern dennoch alles vorbereitet, sodass einem Start um 13 Uhr eigentlich nichts im Wege gestanden hätte.
Bei der Steuermannsbesprechung – Begrüßung, Kurs, Rundenanzahl, das Übliche – wurde jedoch zunächst mangels Wind eine Startverschiebung verkündet. Für mich die perfekte Gelegenheit, noch ein paar Kleinigkeiten am Boot zu richten und das eine oder andere „Fach“-gespräch zu führen. Andere nutzten die Pause, um überfällige „Gartenarbeiten“ an ihren Liegeplätzen zu erledigen und dabei die „unüberwindliche“ Distanz zwischen der nächstgelegenen Steckdose und elektrischem Rasenmäher kreativ zu überbrücken.
Dann die Überraschung: Der Wind setzte ein – schwach, aber segelbar. Das Startschiff verlegte auf den Westsee, der Kurs wurde ausgelegt. Also schnell in die Segelklamotten, Boot ins Wasser und ab zur Startlinie.
Die Wettfahrten
Bei sehr leichtem, aber segelbarem Wind startete Marco den ersten Lauf. Kurs, Windrichtung und Startlinienlage führten zu einem dichten Gedränge am Startschiff – der Start war bereits die erste Herausforderung. Das blieb auch in den folgenden Läufen so.
Auf der Bahn setzten sich die Finns (Stefan Schuler, Bernd Blaß, Georg Feurer, Frank Knoch und ich) in allen Läufen rasch vom Feld ab und lieferten sich ein internes Duell. Stefan war an diesem Samstag schlicht nicht zu schlagen und überquerte in jedem Lauf als erste Jolle die Ziellinie.
Bernd nutzte seinen Zieleinlauf im ersten Lauf für ein unfreiwilliges persönliches „Anbaden“: Ein plötzlicher Winddreher erwischte ihn kalt, und er musste sein Boot kurzzeitig verlassen. In den weiteren Läufen blieb er dann – zur allgemeinen Erleichterung – an Bord.
Die Rennen waren geprägt von engen Positionskämpfen, Winddrehern und der Frage, ob die rechte Seite der Bahn nun wirklich den erwarteten Vorteil bringen würde. Ab dem dritten Lauf frischte der Wind etwas auf und wurde konstanter, was die Wettfahrten noch attraktiver machte.
Der gemütliche Teil
Nach vier Läufen hatte Marco ein Einsehen und entließ uns in den zweiten, nicht minder wichtigen Teil der Veranstaltung. Dank vieler helfender Hände warteten pünktlich zum Ende der Wettfahrten Leckereien vom Grill und ein reichhaltiges Salatbuffet auf uns.
Während wir uns stärkten, rang Marco dem Manage2Sail-System die Ergebnisse des Tages ab, die ihr online einsehen könnt. Tagessieger wurde – wenig überraschend – der „unschlagbare“ Stefan Schuler im Finn, gefolgt von Julius Karst im Optimist und mir auf Platz drei.
Bei bestem Wetter ließen wir den Tag auf der Terrasse ausklingen – auf der neuen, wirklich sehr schönen Bestuhlung – mit guten Gesprächen und dem einen oder anderen (non-)alkoholischen Getränk. (@Frits: gezellig, hoor ?)
Ein besonders erfreulicher Aspekt
Sehr positiv fiel mir die starke Beteiligung der Jugend auf: Sechs Boote aus der Opti- und 420er-Gruppe waren am Start. Julius Karst machte mir mit seinem Optimisten sogar den zweiten Platz in der Gesamtwertung streitig – und so darf ich gemäß alter Finn-Segler-Tradition diesen Bericht schreiben.
Dank
Im Namen aller Teilnehmer ein herzliches Dankeschön an:
• alle Helfer auf dem Wasser und an Land, besonders jene, die spontan eingesprungen sind
• alle Mitglieder, die Kuchen- und Salatspenden beigesteuert haben
• den Vorstand für die Organisation des Rahmenprogramms an Land
• alle Mitsegler für ihre rege Teilnahme
Alles in allem eine rundum gelungene Veranstaltung, bei der nicht nur der sportliche Wettkampf, sondern vor allem das Vereinsleben im Mittelpunkt stand.
Gruß Stephan Bauer
